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Gebundene Ganztagsklassen
 
  VORTEILE DER GANZTAGSKLASSE [PDF: 26 KB]       Flyer-Ganztagesklasse [PDF: 10,6 MB]
GT-2
                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      

Ganztagsschulen sind die Zukunft (Pressebericht)

Bildung: Die Stadt investiert rund 780 000 Euro in den Umbau der Kreuzbergschule zu einer gebundenen Ganztagsschule.

Von Jasmin Beer

Um aus der Kreuzbergschule eine gebundene Ganztagsschule zu machen, sind auch umfangreiche Umbauten von fünf Klassenzimmern und der Anbau einer Mensa mit Speisesaal und Küche nötig. Darüber hinaus werden
von der Regierung geforderte Brandschutzmaßnahmen umgesetzt - neue Feuerschutztüren und zusätzliche Fluchtwege über einen neuen Treppenturm eingebaut.

Vor allem die lärmträchtigen Arbeiten werden während der Sommerferien gemacht, damit der Schulalltag so wenig wie möglich gestört wird. Ab dem kommenden Schuljahr soll es zwei gebundene Ganztagesklassen (5. und 6. Jahrgangsstufe) geben, rund 50 Schüler werden dann laut Rektor Günter Portner in der neuen rund 120 Quadratmeter großen Mensa mit verglaster Front essen. Das Mittagessen wird aus der Küche des Elisabethenheims geliefert.
So versucht die Stadt, einen Beitrag zu leisten, den Schülern gesunde und ausgewogene Nahrung zu bieten, erklärte OB Helmut Hey. In den nächsten Jahren soll das Angebot immer mehr ausgebaut werden - auch auf
Grundschulklassen. Rektor Portner rechnet mit zwischen 150 und 200 Schülern, die die gebundene Ganztagsschule einmal nutzen könnten. Zuspruch und Nachfrage seien immens, so Portner, es gebe bereits einen Aufnahmestopp
für die neue Ganztagesklasse.

"Einen sprunghaften Anstieg der Nachfrage" bestätigte gestern auch Helmut Hey. Deshalb sei es wichtig, dass die Stadt sich darauf einstelle und auch die Schulen für die neuen Anforderungen rüste. Die Kreuzbergschule sei nur ein -
wenn auch ein sehr wichtiger - Baustein im familienfreundlichen Entwicklungsplan des Schulkonzeptes der Stadt; nach und nach würden auch der weitere Ausbau der Ganztagesklassen an der Ettmannsdorfer Schule, der Gerhardinger
 Schule und der Dachelhofer Schule umgesetzt. Auch bauliche Maßnahmen würden dabei nötig. Schwandorf setzt laut Hey in Zukunft auf Ganztagsschulen. "Wir wollen damit Familien fördern und bestmöglichste Bildungsmöglichkeiten
für die Kinder schaffen", sagte Hey, der mit Stadtbaumeister Josef Huber, Stadtkämmerer Wilhelm Riedhammer, Diplom-Ingenieur (FH) Michael Kern vom Stadtbauamt, Schulleiter Günter Portner und seinem Stellvertreter die Baustelle besuchte. Wenn die finanzielle Belastung für die Stadt durch das rund 780 000 Euro teure Projekt - allein die Brandschutzmaßnahmen kosten 200 000 Euro - auch groß sei, das Geld sei an der Kreuzbergschule gut angelegt, so Hey.

Die Architekten Alfred Popp und Kerstin Burkhardt führten durch das Schulgebäude. Die Arbeiten laufen bereits seit Juni, im November sollen sie fertig sein. Schon nach den Ferien sollen einige der umgebauten Klassenzimmer wieder
benutzt werden können. Die wichtigste Neuerung in den fünf Klassenzimmern sind die integrierten Differenzierungsräume, die durch Glasfronten an die Unterrichtsräume angeschlossen werden. Dort können Schüler durch einen zweiten Lehrer besonders gefördert werden, während der Unterricht für den Rest der Klasse weiterläuft.

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Im Moment entsteht über dem bestehenden Keller an der Böhmerwaldstraße der Anbau für die Mensa, die Küche ist zum Teil schon gemauert.

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Oberbürgermeister Helmut Hey, Pressesprecher Lothar Mulzer (2. v. li.), Stadtkämmerer Wilhelm Riedhammer (4. v. li.), Michael Kern vom Stadtbauamt (3. v. re.) und Stadtbaumeister Josef Huber (rechts) ließen sich von
 Architekt Alfred Popp (links) und seiner Kollegin Kerstin Burkhardt (2. v. re.) den Plan erläutern. Fotos: Beer

Quelle: Mittelbayerische Zeitung vom 05. August 2010
mehr Info's unter www.Donau.de